Fragen Sie sich immer noch, was Sie in Ihre Betreffzeile schreiben sollen? Sie haben unsere Tipps gelesen, wissen aber immer noch nicht, ob Sie sich richtig entschieden haben?
Jedem E-Mail Marketer sollte bewusst sein, welchen Einfluss die Betreffzeile auf die Öffnungsrate haben kann. Ganz offensichtlich gibt es Faktoren, die dafür verantwortlich sind, ob ein Abonnent Ihre E-Mail öffnet oder nicht. Faktoren können beispielsweise sein, wie intensiv Ihre Kundenbeziehung ist, ob der Empfänger den Absender wiedererkennt oder wie relevant Ihre früheren Newsletter für den Kunden waren.

Es ist jedoch gar nicht so einfach, mit der Betreffzeile Aufmerksamkeit zu erregen. Wir empfehlen stets, Ihre Betreffzeile (oder Ihren Newsletter) vor dem Versand zu testen und sie anhand der Ergebnisse zu optimieren. Ein großartiges Tool dafür ist unser A/B Split Test. Hiermit können verschiedene Längen, alternative Phrasen oder unterschiedliche Wortpositionierungen innerhalb der Betreffzeile getestet werden. Aber wie sieht es mit dem Inhalt aus? Genau wie der Inhalt des Newsletters muss auch der Inhalt der Betreffzeile für den Empfänger relevant sein, damit dieser von ihm geöffnet wird. Ein Weg, um eine passende Betreffzeile zu finden, ist Erfahrungswerte entscheiden zu lassen. Mit der Zeit kristallisiert sich heraus, welche Art von Inhalt hohe Öffnungsraten generiert. Das Risiko dabei ist jedoch, dass die Empfänger auch Abwechslung wünschen und ab einem bestimmten Punkt von Ihrem Newsletter gelangweilt sind.
Warum orientieren Sie sich nicht daran, welche Inhalte Ihrer Website das meiste Interesse erwecken? Google Analytics ist eine kostenlose Anwendung, die Ihnen die Zugriffsstatistik Ihrer Website aufzeigt: Wie viele Personen haben Ihre Website besucht, wie gefiel den Besuchern Ihre Website und welche Seiten wurden am häufigsten geklickt... Die meisten Online-Marketingexperten machen sich diese oder ähnliche Analyse-Anwendungen zunutze. Bei Betrachtung Ihrer Statistiken können Sie schnell feststellen, welche Inhalte Ihrer
Seite die Besucher am meisten interessieren. Die Top 10 der am häufigsten geklickten Seiten spiegelt in der Regel die Themen wieder, die für Ihre Abonnenten relevant sind. Dies sollten Sie stets im Hinterkopf behalten, wenn Sie Ihre Betreffzeile gestalten.

Viele Besucher finden Ihre Seite vermutlich durch Suchmaschinen. Google Analytics wird Ihnen deshalb auch aufzeigen, welche Suchbegriffe die Besucher eingegeben haben, um auf Ihre Seite zu kommen. Diese Begriffe sind nämlich auch klare Anzeichen dafür, welche Dienstleistungen, Informationen oder Produkte Interesse erregen und potentielle Kunden zu Ihrer Seite führen. Wenn Sie einige
dieser Begriffe in die Betreffzeile Ihres Newsletters einbeziehen, könnten diese dafür ausschlaggebend sein, dass Empfänger Ihrem Newsletter Aufmerksamkeit schenken. Häufig ist man nämlich selbst so daran gewöhnt, branchenübliche Fachbegriffe zu verwenden,
dass man davon ausgeht, dass auch Außenstehende diese verwenden, um Produkte und Dienstleistungen zu beschreiben. Ein Blick auf die Liste der Suchbegriffe wird Ihnen zeigen, dass dem nicht immer so ist und zeigt Ihnen, nach welchen Begriffen tatsächlich gesucht wird. Die Empfänger sind mit diesen Begriffen vertraut und der Wiedererkennungswert könnte so höhere Öffnungsraten hervorrufen.
Untersuchen Sie auch Ihren firmeneigenen Blog: Welcher Artikel erhielt die meisten Kommentare? Waren die Personen daran interessiert, mehr Informationen zu erlangen? Hat der Kommentar eine Diskussion unter den anderen Lesern angeregt? Schauen Sie sich die Überschrift des Artikels an und finden Sie heraus was die Aufmerksamkeit der Leser erregt hat – dies könnte auch für Ihren Newsletter funktionieren.
Ein großer Fehler, der häufig begangen wird, ist das Beharren auf seinem eigenen Wissen und seiner eigenen Erfahrung. Die Denkweise ist eine völlig andere, wenn man aus dem Business kommt, über das man Außenstehende informieren möchte. Nicht immer ist die Ausdrucksweise und Wortwahl, von der man glaubt, dass sie funktioniert, die Richtige. Man sollte sich stets die Zeit nehmen, Vortests durchzuführen, auch wenn man dadurch wieder einmal selbst bestätigt wird.
Denken Sie auch immer daran, dass Sie Ihren GraphicMail Account mit Google Analytics verknüpfen können, um zu überprüfen, wie viele Zugriffe auf Ihre Website durch Ihre E-Mail Kampagnen erzielt wurden.